Termine

28.01.-29.01.2012

Kunstmarkt zugunsten des Museums und anderer Bislicher Initiativen, Heimatmuseum Bislich




01.
Okt
2009
Keine Gebühren für Sportvereine mit Jugendarbeit!

Kurz nach der Kommunalwahl werden nun nach und nach die
Zumutungen der Ampel-Koalition für die Bürger sichtbar. Es ist völlig unbegreiflich, warum erst jetzt, einige Tage nach der Kommunalwahl, die neuen Belastungen verkündet werden. Die finanzielle Lage der Stadt war doch auch vor der Wahl schon bekannt.
Hat die Bürgermeisterin das bewusst verschwiegen?
Gebühren für die Sportvereine, die Jugendarbeit betreiben und städtische Anlagen nutzen, sind keinesfalls akzeptabel. Genauso wenig wie für andere  Vereine, die ebenfalls Jugendarbeit betreiben und städtische Gebäude benutzen. Hier gibt es seit Jahren eine Ungleichbehandlung zwischen z.B. Musikvereinen und Sportvereinen. Nach meiner Auffassung sollen zukünftig keinerlei Gebühren für Vereine mit Jugendarbeit anfallen. Schließlich erbringen diese Vereine einen wichtigen ehrenamtlichen Beitrag für die Gesellschaft. Sie nun auch noch mit
Gebühren zu bestrafen kann nicht der richtige Weg sein. Auch vor dem Hintergrund der neuen vierten Dezernentenstelle ist dieser Vorgang völlig unbegreiflich. Eine solche Stelle kostet die Stadt im Jahr etwa 120.000 Euro. Wird dieser Dezernent für 20 Jahre tätig sind dies etwa 2.4 Mio. Euro! Völlig abgesehen von den Pensionskosten, die dadurch entstehen. Diese werden sich nochmals im 6-stelligen Bereich bewegen.
SPD, FDP und Grüne sollten sich daher genau überlegen, ob sie das Ehrenamt in Wesel gefährden und die Gebühren für Sportvereine und andere Vereine mit Jugendarbeit wirklich erheben will.